Fast ein letztes Stück Paradies an der spanischen Mittelmeerküste – so beginnen einige Reiseführer ihre Beschreibung über den Naturpark Cabo de Gata-Nijar in der Provinz Almeria. 34000 Hektar, oder 340 km² , oder 68000 Fußballfelder groß ist das Biosphären Reservat wie die UNESCO den Park offiziell nennt. Für uns ist es in der Tat ein Stück Paradies.
Die Sierra de Cabo de Gata, unser Standort, ist vulkanischen Ursprungs und bildet das größte Vulkangebiet Spaniens. Vor 15 Millionen Jahren begannen die Vulkanausbrüche und drückten Blei und Silber an die Oberfläche, ja sogar Gold, welches in unserem nahe gelegenen Dorf Rodalquilar schon von den Römern und später bis ca. 1966 gefördert wurde.
Das erklärt vielleicht die einmalige Farbenpracht der Berge, die bizarren Formen, die die Sandstrände umgeben. Man sagt, es seien die schönsten Strände Spaniens.